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2004-09-03
Das Unternehmen für die Hosentasche
BBL-Software GmbH
"Ohne Übertreibung könnte man sagen, dass wir für die größte technische Revolution im Cockpit eines LKW seit der Entwicklung eines Maut-Systems sorgen", sagt Bernd Langer von der Paderborner BBL-Software GmbH. "Unser System funktioniert bereits und hilft, Kosten zu sparen." Konkret verbirgt sich hinter der Neuentwicklung eine Software, die es erlaubt, Informationen auf einem Server zentral abzulegen. Diese Daten können dann, und das ist die eigentliche Revolution, mit einem handelsüblichen Mobiltelefon abgerufen werden. Und dazu ist noch nicht einmal die UMTS-Technologie notwendig.
Entwickelt wurde das System jedoch nicht nur für Speditionen, die ihren Fahrern kurzfristig neue Aufträge oder Routenänderungen mitteilen müssen. Aber an diesem Beispiel lässt es sich am einfachsten erklären. Tagesgeschäft einer Spedition: Der Fahrer fährt mit Waren von Hannover nach Dortmund. Am Ziel angekommen lädt er Paletten, die nach Köln gebracht werden sollen. Derweil versucht ihn der Chef zu erreichen, weil in Essen noch einige Waren warten, die nach Bonn müssen. Das Mobiltelefon des Fahrers liegt unbeachtet im Führerhaus des LKW und der Chef muss sich um einen anderen Fahrer bemühen, der die Terminfracht übernehmen kann.
Die Lösung von BBL-Software GmbH setzt an dieser Schnittstelle an: Der Fahrer selbst muss nicht erreichbar sein. Denn der für die Koordination der Aufträge Verantwortliche stellt alle aktuellen Aufträge sekundenschnell in eine zentrale Datenbank, die auf dem Projektmanagement-System >Projekta<® aufbaut. Sobald ein Fahrer einen Auftrag geladen hat, oder etwa auf einem Rastplatz pausiert, teilt er der Spedition Auftragsdaten wie, Gewicht, Anzahl o. ä. mit seinem Mobiltelefon mit und erfragt dabei den aktuellen Stand der Aufträge ab. Damit bekommt er neue Aufträge (Rückladungen o. ä.) zugeteilt, die seiner Fahrtroute entsprechen. Nimmt er die Aufträge an, wird das in der Datenbank sofort registriert und nach der Abwicklung kann auch gleich die Rechnungsstellung erfolgen.
"Das neu entwickelte System lässt sich auf viele Bereiche der Wirtschaft übertragen und kann dort eingesetzt werden", lobt Bernd Langer die Universalität der Neuentwicklung aus Paderborn. Jeder Mitarbeiter im Außendienst, der tagtäglich viele Termine zu bewältigen hat, bleibt so ständig auf dem neuesten Stand. Und was noch wichtiger ist: Alle Instanzen, die Zugriff auf die zentrale Datenbank haben, sind sofort und ohne Zeitverzögerung ebenfalls optimal informiert.
Die Kosten für den Einsatz des Systems sind gering. Neben der Software und einem zentralen Server werden lediglich die Mobiltelefone benötigt. Und das Abfragen der Daten kostet weniger, als ein normales Telefonat. "Wir arbeiten mit sehr kompakten Datenmengen, damit die Verbindungen schnell und kostengünstig sind", erklärt Bernd Langer. "Daher arbeiten wir auf GPRS-Technik. Die UMTS-Technik ist für die Nutzung von >Projekta<® WAP nicht nötig."
Maßgeblich unterstützt wird das zukunftsweisende Projekt vom Telekommunikations-Provider E-plus. Kunden, die >Projekta<® WAP nutzen möchten, erhalten hierfür aus dem Hause E-plus spezielle sehr attraktive Sonderkonditionen.
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